• Navigattour Spanien

Camptour

Navigattour 2015

Navigattour

Die Navigattour ist ein spezielles Angebot für die Nutzer der Navigattor-Navigationssyteme und basiert auf der Nordtour der jährlich im Herbst stattfindenden Spanienrundreise „Transiberica“ von Adventure Offroad.

Anders als bei klassischen geführten Touren sind wir dabei nicht im Konvoi unterwegs, sondern einzeln oder paarweise. Die Teilnehmer nutzen die aktualisierten Routen und brandfrischen Tracks von der unmittelbar zuvor gefahrenen Originaltour und haben so Gelegenheit, ihren Navigattor intensiv einzusetzen.

Je nach Gruppengröße wird mit ein wenig Abstand auf die jeweilige Tagesetappe gestartet. Als letztes startet dann das Scoutfahrzeug mit den Fahrzeugen, die ohne Navigattor teilnehmen. Im Tagesverlauf trifft sich die Gesamtgruppe immer wieder an vorher festgelegten Punkten, um dort gemeinsam die Pausen zu verbringen oder Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Die Highlights dieser Camptour sind Offroad-Klassiker wie die Picos de Europa, die Bardenas Reales und die Pyrenäen, die durch die Route miteinander verbunden werden.

Auf den Wegen zu den Klassikern bleiben Kultur und Geschichte nicht auf der Strecke: Der Besuch des Dali-Museums in der katalanischen Stadt Figueres zählt ebenso zu den Höhepunkten der Reise wie eine Stippvisite im Zwergstaat Andorra, das malerische Vall d’Aran, das Felsenkloster San Juan de la Peña nahe der Pilgerstadt Jaca, der Jakobsweg und der optionale Besuch des Guggenheim-Museums in der Küstenstadt Bilbao. 

Routenbeschreibung

Unsere Reise beginnt mit dem Treffen auf einem einfach zu findenden Campingplatz in Burgos.

Burgos_Pilgrim_StatueHier besteht die Möglichkeit, bereits am Samstag anzukommen und sich ein wenig von der Anreise zu erholen, bevor am Sonntagmittag mit einem Besuch der altkastilischen Metropole am Jakobsweg und der Heimatstadt von El Cid das offizielle Programm beginnt.

1. Tourtag
(ca. 190 km, 4 Stunden)

Der erste Tourtag führt uns in Richtung Nordwesten. Unser Tagesziel ist die Fuente Dé in Cantabrien, wo wir nahe eines Parador-Hotels unser erstes Camp aufschlagen.

sierradelosoDie geplante Route für diesen Tag führt überwiegend über Strassen und wird je nach Verlauf der Vortour noch verändert oder variiert werden.

Optional besteht die Möglichkeit, die Brennerei „Sierra del Oso“ zu besuchen und die eine oder andere Orujo-Spezialität zu verkosten.

2. Tourtag
(ca. 200 km, 8 Stunden)

Von Fuente Dé aus geht es heute durch die Berge an die Küste. Unser Tagesprogramm führt uns in die Picos de Europa und der höchste Punkt unsere Route liegt bei fast 1.600 Metern. Unser Tagesziel nach noch einmal faszinierenden Gebirgslandschaften ist unser erstes Camp am Meer bei Barro in Asturien.

Höhlendurchfahrt

Höhlendurchfahrt

Auf unserer Strecke überqueren wir den ersten Höhenzug offroad über einen interessanten Pass und nehmen dann Abstecher zu sehenswerten Punkten vor, die sich in für die Picos typischen „Sackgassen“ befinden, vor.

Einer unserer Wegpunkte ist der Lago de Enol, der sich auf knapp unter 1.100 Metern Höhe bei gutem Wetter als Fotopunkt und idealer Picknickplatz anbietet.

Auf weiteren dem Weg an die Küste durchfahren wir eine Höhle, die auf jeden Fall einen Abstecher vom kürzesten Weg wert ist.

3. Tourtag
(ca. 150 – 170 km, 5 – 7 Stunden)

Nach der Überquerung der Picos und der ersten Nacht am Meer setzen wir unsere Reise heute entlang der Küste in Richtung Osten fort. Unser Tagesziel ist das Städtchen Ajo (Knoblauch), in dem wir am Abend ein gemeinsames Meeresfrüchteessen in einem örtlichen Lokal geniessen wollen.

Prähistorische Höhlenkunst in den Höhlen von Altamira

Prähistorische Höhlenkunst in den Höhlen von Altamira

Auf dem Weg nach Ajo besuchen wir die sehenswerte historische Kleinstadt Santillana del Mar.
Nur etwa 2 Kilometer davon entfernt liegen die Höhlen von Altamira, deren Malereien etwa 14.000 Jahre alt sind und zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Biopark Carbárceno

Biopark Carbárceno

Auf unserer Route für diesen Tag liegt wieder ein optionales Ziel. Wenn gewünscht, besteht die Möglichkeit, den Biopark Cabárceno zu besuchen, der sich auf 750 Hektar Fläche erstreckt und über ein 20 Kilometer langen Wegenetz durch die Areale von etwa 100 Tierarten aus allen Kontinenten verfügt.

Meeresfrüchteessen in Ajo

Meeresfrüchteessen in Ajo

Nach der Ankunft auf dem Campingplatz in Meernähe richten wir uns dort ein und starten anschliessend zum gemeinsamen Meersfrüchteessen, das gegen 21.00 Uhr beginnt.

Falls es am Abend möglicherweise etwas später als üblich wird, haben wir die Möglichkeit, den nächsten Tag gemütlich angehen zu lassen.

 


4. Tourtag
(ca. 200 km, 7 Stunden bis Pamplona / ca. 120 km, 3 Stunden bis Bilbao)

Am vierten Tourtag führt uns unsere Route wahlweise nach Bilbao oder nach Pamplona. Weiter ostwärsts entlang der Küste und mit vielleicht noch einem Abstecher in die Küstengebirge steuern wir unser nächstes Tagesziel an.

Wenn wir uns entschieden haben, das Guggenheim-Museum in Bilbao zu besuchen, haben wir nur eine Minietappe von 120 Kilometern bis zum letzten Campingplatz am Meer vor uns. Dort richten wir das Camp ein, steigen vom Offroader in die Metro um und fahren  „öffentlich“ in die Stadt.

Sofern wir an den Bardenas Reales oder bei Pamplona campieren wollen und kein Track von der Vortour existiert, steht heute „Expedition“ auf dem Plan. Wir folgen dann einer groben Route, die uns von Ajo aus durch das Baskenland und Navarra führt und suchen uns mit Hilfe konventioneller und moderner Technik einen möglichst asphaltfreien Weg.

5. Tourtag
(ca. 230 km, 7 Stunden von Pamplona / ca. 430 km, 11 Stunden von Bilbao)

Nach den Küstentagen sind wir heute wieder im Landesinnere unterwegs. Nach der Passage durch die „Bardenas Reales“ erreichen wir am Ende des Tages den Yesa-Stausee in Navarra.

Sofern wir (optional) nach dem Besuch des Guggenheim-Museums bei Bilbao übernachtet haben, setzen wir unsere Reise in die Bardenas Reales dann auf Autobahnen und Nationalstrassen fort, um dann nach ca. 280 km südöstlich von Bilbao die Bardenas Reales zu erreichen.

Naturpark "Bardenas Reales"

Naturpark „Bardenas Reales“

Die „Bardenas Reales“ sind das Entstehungsgebiet des Ebro und ihre wüstenartige, teils bizarre Landschaft ist heute streng geschützt. Die Durchquerung dieses einzigartigen Gebiets ist nur auf zwei von der Naturparkverwaltung Durchfahrtrouten auf ausdrücklich markierten Wegen erlaubt; Abstecher in die Wüstenlandschaft sind nur nicht motorisiert möglich.

Anschliessend besuchen wir noch das Monasterio de la Oliva ein und nutzen danach bei Bedarf das nahe gelegene Dorf, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen.

Embalse de Yesa

Embalse de Yesa

Nach dem Besuch des Klosters und dem Einkaufsstop führt uns der letzte Teil unserer Route an den Yesa-Strausee.

Dort schlagen wir unser Lager auf und haben am Seeufer die Gelegenheit, den Tag bei einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer  ausklingen zu lassen.

6. Tourtag
(ca. 260 km, 8 Stunden)

Der heutige Tourtag führt uns von Navarra in den Aragón. Unser Ziel ist ein Mandelacker in der kleinen Gemeinde Colungo, auf dem wir unser Camp aufschlagen werden und uns am Abend ein typisches spanisches Abendessen in einem Dorfgasthaus erwartet.

Auf unserem Weg liegt das Kloster San Juan de la Peña südwestlich der Pilgerstadt Jaca, das als die bedeutendste Klosteranlage des Aragón gilt.

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Kloster San Juan de la Peña

In dem Felsenkloster aus dem 11. Jahrhundert sind unter anderem die aragonesischen Könige begraben und soll auch der Heilige Gral verwahrt worden sein, der 1399 nach Zaragoza gebracht worden ist.

Nach dem Besuch des Felsenklosters durchqueren wir das die Sierra de la Peña und nehmen Kurs auf unser Tagesziel.

Optional kann an den Klosterbesuch auch ein kurzer Besuch der Pilgerstadt Jaca angeschlossen werden.

7. Tourtag
(ca. 150 km, 7 Stunden)

Der heutige Tourtag ist möglicherweise ein „Expeditionstag“. Wir kennen unseren Startpunkt und wir wissen, dass wir rechtzeitig zum Aufbau unseres Camps auf einem Campingplatz an der Grenze zwischen dem Aragón und Catalunya ankommen wollen.

Eine für diesen Tag bisher genutzte, fast perfekte rund 13 Kilometer lange Offroad-Passage hat einen kleinen Schönheitsfehler: Ein massives Tor, das uns bei der letzten Tour nur durch zufällig anwesende Jäger geöffnet warden konnte.

Da dieses Tour in unserer Reiserichtung nun am Anfang der Piste liegt, können wir probieren, ob es offen ist. Wenn nicht, folgen wir entweder dem Track der Vortour oder suchen gemeinsam eine neue Passage suchen, die uns zu unserem Ziel führt.

Rast am Embalse de Mediano

Rast am Embalse de Mediano

Am Embalse de Mediano, bei dem man selbst bei gutem Füllstand noch die Spitze des Kirchturms des alten Dorfes Mediano sehen kann, legen wir bei gutem Wetter eine Rast ein.

Nach der Pause an einem der grössten Staussen Nordspaniens nehmen wir Kurs auf die vor uns liegenden Pyrenäen und erreichen am Ende unserer Route unseren Übernachtungsplatz an der Grenze zu Catalunya.

8. Tourtag
(ca. 130 km, 8 Stunden)

Nachdem wir an diesem fünften Reisetag den Aragón verlassen, durchqueren wir das malerische Val d’Aran, das sprachlich, kulturell und wirtschaftlich eng mit der benachbarten französischen Gascogne verbunden ist und innerhalb Spaniens und Kataloniens einen Sonderstatus hat.

Unser erstes Zwischenziel ist die Stadt Vielha, die Hauptstadt des Val d’Aran, der wir einen Besuch abstatten, uns ein wenig stärken und in der wir unsere Vorräte auffüllen können.

2013-11 Spanienrundreise 1 087

Montgarri, Val d’Aran

Über teilweise enge Strassen erreichen wir den Einstieg in das Arantal.

Auf der Piste, die fast parallel zum Fluss La Noguera Pallaresa und zur Grenze zu Frankreich verläuft erreichen wir mitten in der Natur das reaktivierte Dorf Montgarri mit seiner Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert, an dem man nicht einfach so vorbeifahren kann.

Nach einer Rast an diesem malerischen Plätzchen setzen wir unseren Trip durch die malerische Landschaft fort und erreichen den auf etwa 900 Meter unterhalb des Nationalparks Aigüestortes I Estany liegenden Campingplatz von La Guigueta d’Aneu, auf dem wir übernachten.

9. Tourtag
(ca. 130 km, 8 Stunden)

Heute durchqueren wir die Pyrenäen weiter in Richtung Nordosten. Ausgedehnten Pisten durch die faszinierende Landschaft und Natur dominieren heute unsere Route, die uns bis kurz vor Andorra führt.

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Burro Català, das katalanische Wappentier

Auf dem Weg zu unserem letzten katalanischen Tagesziel passieren wir auf 2.283 Metern den höchsten Punkt des Tages.

Wir besuchen unter anderem das Städtchen Sort (Glück), das seinem Namen durch die aussergewöhnlich hohe Zahl von Hauptgewinnen unter den in der Verkaufsstelle La Bruixa d’Or (Die Goldhexe) verkauften Lose der spanischen Weihnachtslotterie alle Ehre macht.

Refugi del Ras de Conques

Refugi del Ras de Conques

Von dem auf etwa 680 Metern Höhe liegenden Städtchen steigen wir dann auf unserem weiteren Weg wieder in die Bergregioenen auf und erreichen am Nachmittag ein Refugi, an dem wir unser rustikales Camp errichten.

10. Tourtag
(ca. 100 km, 9 Stunden)

Der zehnte Tag ist eine bunte Mischung aus Offroad, Shopping, Sightseeing und Spass. Weit kommen wir heute nicht, aber es gibt fast jeden Geschmack einen Programmpunkt.

Andorra

EU-Grenze Andorra/Spanien

Über einen der zahlreichen alten, noch immer genutzten Schmugglerwege verlassen wir Spanien und reisen nach Andorra ein. Hier kann nach Herzenslust „steuerbegünstigt“ eingekauft und getankt werden.

Je nach Lust und Laune nutzen die Teilnehmer den 2- bis 3-stündigen Aufenthalt für eine kleine Shoppingtour durch die bunten Läden namhafter Marken, für eine Erkundung der kleinen Altstadt, eines der zahlreichen Museen oder zum Besuch des Tobotronc, der weltweit längsten Allwetterrodelbahn.

Nach dem  abwechselungsreichen Tag entfliehen wir dem Trubel wieder in Richtung Berge. Ob wir heute auf luftigen 2.600 Metern mit Panoramablick auf das Fürstentum übernachten oder ein geschützteres Camp vorziehen, entscheiden wir nach Wetterlage und Tagesform.

11. Tourtag
(ca. 170 km, 9 Stunden)

Heute führt uns die Route weiter durch die Pyrenäen. Wenn wir nicht auf dem Pic Negre übernachtet haben, dann steht dieser heute an erster Stelle auf dem Tourplan.

Aufstieg zum Pic Negre

Aufstieg zum Pic Negre

Sofern wir bereits die Nacht auf 2.600 Metern Höhe verbracht haben, bleibt uns der Aufstieg „erspart“.

Vom höchsten befahrbaren Gipfel der Region führen uns dann kleine Strassen und Pisten durch Naturparks bis in die hübsche Kleinstadt Puigcerda.

Nachdem wir dort eine Kaffee- und Bummelpause eingelegt haben, gönnen wir uns einen kurzen Abstecher ins benachbarte Frankreich und erreichen später – wieder in Spanien – unser vorletztes Tagesziel Ribes de Freser.

12. Tourtag
(ca. 160 km, 8 Stunden)

Der letzte echte Tourtag führt uns aus den Pyrenäen heraus in das  Hinterland der Küste nahe Figueres. 

Nordroute 011

Die französische Gemeindepiste

Auch auf der Route für diesen Tag liegt ein Abstecher ins benachbarte Frankreich. Dort erwartet uns eine kurze, aber anspruchsvolle gemeindliche Offroadpiste, die Geschick, Geduld und gegenseitiges Helfen erfordert.

Nachdem diese gemeinsame Aufgabe gemeistert ist, nehmen wir nach einer Picknick-Pause Kurs auf den Endpunkt der Reise, einen Campingplatz bei Figures, von dem aus die Autobahn in Richtung Heimat nur noch einen Katzensprung entfernt ist.

Teatro Museo Salvador Dalí

Das „Regentaxi“ im Innenhof des Teatre Museo Salvador Dalí

Je nach Ankunftszeit auf unserem Campingplatz besuchen wir am Nachmittag oder am nächsten Vormittag zum Abschluss der Reise gemeinsam das Teatro Museo Salvador Dalí in Figueres.

Das von Salvador Dalí und der Stadt Figueres aus den Ruinen des alten Stadttheaters aufgebaute Museum wurde 1974 eröffnet und zählt zu den meist besuchten Museen Spaniens.

Im Anschluss an den Dalí-Besuch besteht die Möglichkeit, die alte Handelsstadt Figueres auf eigene Faust zu erkunden oder einen Abstecher an die rund 20 Kilometer entfernte Bucht von Roses zu machen.


Termine 2016:

  • 12. bis 26.06.2016
  • 15. bis 31.10.2016
  • oder nach individueller Vereinbarung

Preise/Leistungen:

  • 1.490,00 € pro Person, Einzelfahrer 1.880,00 €
  • inkl. Eintritte, Genehmigungen, Campings, mind. 2 Essen etc.
  • maximal 3 Teilnehmerfahrzeuge

Infos anfordern! Buchungsschluss 2 Monate vorab.

Anmeldung:

LogoAO

Adventure Offroad
Robby Fuchs
R.-Blum-Str.11,  07545 Gera
+49(0)3 65 – 3 73 25
+49(0)1 60 – 90 91 92 23

info@adventure-offroad.de

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