• Transiberica – Nordroute 2016

Camptour

Transiberica NordrouteDie „Nordroute“ ist Teil 1 der jährlich im Herbst stattfindenden Spanienrundreise „Transiberica“ von Adventure Offroad.

Die Highlights dieser Camptour sind Offroad-Klassiker wie die Pyrenäen, die Bardenas Reales und die Picos de Europa, die durch die Route miteinander verbunden werden.

In diesem Jahr wird die Tour als „Navigattour“ durchgeführt, bei der die Teilnehmer die Möglichkeit haben, mit dem eigenen Navigattor Camel 8 oder einem Leihgerät abwechselnd die Tour zu führen.

Geplanter Tourverlauf:

201510040851Anreise bis Montag, 03.10.16

Unsere Reise beginnt mit dem Treffen auf einem einfachen, aber auch einfach zu findenden Campingplatz zwischen der französisch-spanischen Grenze und Figueres.

Die Reiseteilnehmer haben die Gelegenheit, das verlängerte 3. Oktober-Wochenende zur gemütlichen und individuellen Anreise zu unserem Treffpunkt nahe der Kleinstadt Banyoles in Katalonien.

Hier besteht die Möglichkeit, bereits ab Samstag anzukommen und das Wochenende und den Montag für Abstecher an das noch warme Mittelmeer und in die malerischen Küstenstädte zu nutzen.


Dienstag, 04.10.16

Bevor es am Mittwoch auf die erste Etappe unserer Reise geht, besuchen wir am Dienstagnachmittag das Dali-Museum in Figueres. und machen im Anschluß noch einen Abstecher ans Meer.

Teatro Museo Salvador Dalí Das von Salvador Dalí und der Stadt Figueres aus den Ruinen des alten Stadttheaters aufgebaute Museum wurde 1974 eröffnet und zählt zu den meist besuchten Museen Spaniens.

Nach einem Abstecher ans Meer kehren wir auf unseren Campingplatz zurück, wo wir bei dem gemeinsamen rustikalen und landestypischen Abendessen die Details zum weiteren Verlauf der Reise besprechen.


Mittwoch, 05.10.16
(ca. 160 km, ca. 8 Stunden)

Der erste Tourtag führt uns von unserem Treffpunkt bei Figueres nahe der französischen Grenze aus dem Hinterland der Küste in die Pyrenäen, nach Ribes de Freser.

201510051521Auf der Route liegt eine kurze, aber anspruchsvolle gemeindliche Offroadpiste in Frankreich, die Geschick, Geduld und gegenseitiges Helfen erfordert und optional genutzt werden kann.

An der französisch-spanischen Grenze eine Picknick-Pause ein und machen uns dann auf den staubigen Weg zum Campingplatz Vall de Ribes, auf dem wir übernachten werden.


Donnerstag, 06.10.16
(ca. 170 km, ca. 9 Stunden)

Die Route führt uns weiter durch die Pyrenäen. Je nach Wetter und Tagesverlauf errichten wir heute unser Camp auf luftig frischen 2.600 Metern mit Panoramablick auf Andorra.

Aufstieg zum Pic NegreDer Weg auf den höchsten befahrbaren Gipfel der Region führt uns über kleine Strassen und Pisten durch Naturparks.

Am späten Vormittag legen wir in der hübschen Kleinstadt Puigcerda eine Kaffee- um Bummelpause ein, bevor wir die EU durch das nordöstliche iberische Outback verlassen und über die grüne Grenze das Fürstentum Andorra erreichen.

Zum Abschluss führt uns dann eine teils steil aufsteigende Piste zu unserem ersten „wilden“ Camp.


Freitag, 07.10.16
(ca. 100 km, ca. 9 Stunden)

Der dritte Tag ist eine bunte Mischung aus Offroad, Shopping, Sightseeing und Spass. Weit kommen wir heute nicht, aber es gibt für fast jeden Geschmack einen Programmpunkt.

AndorraDer Abstieg vom Pic Negre führt uns über das Plateau La Rabassa direkt in das Zentrum von Andorra la Vella.

Der 2- bis 3-stündige Aufenthalt in Andorra bietet Gelegenheit für eine Shoppingtour durch die bunten Läden namhafter Marken, die Erkundung der kleinen Altstadt, eines der zahlreichen Museen oder zum Besuch des Tobotronc, der weltweit längsten Allwetterrodelbahn.


Samstag, 08.10.16
(ca. 130 km, ca. 8 Stunden)

Wir durchqueren die Pyrenäen weiter in Richtung Norden und steuern auf  den Nationalpark Aigüestortes i Estany zu. Ausgedehnten Pisten durch die faszinierende Landschaft und Natur dominieren heute unsere Route, deren höchster Punkt auf 2.283 Metern liegt.

Auf dem Weg zu unserem letzten katalanischen Tagesziel besuchen wir unter anderem das Städtchen Sort (Glück), das seinem Namen durch die außergewöhnlich hohe Zahl von Hauptgewinnen unter den in der Verkaufsstelle La Bruixa d’Or (Die Goldhexe) verkauften Losen der spanischen Weihnachtslotterie alle Ehre macht.

Von dem auf etwa 680 Metern Höhe liegenden Städtchen steigen wir dann auf unserem weiteren Weg wieder in die Bergregionen auf und erreichen den höchsten Punkt des Tages. Rund 1.300 Meter tiefer liegt dann der Campingplatz von La Guigueta d’Aneu, auf dem wir unser Camp errichten.


Sonntag, 09.10.16
(ca. 130 km, ca. 8 Stunden)

Bevor wir an diesem fünften Reisetag Katalonien verlassen, passieren wir das malerische Val d’Aran, das sprachlich, kulturell und wirtschaftlich eng mit der benachbarten französischen Gascogne verbunden ist.

2013-11 Spanienrundreise 1 087Über teilweise enge Strassen und eine Piste, die fast parallel zum Fluss La Noguera Pallaresa verläuft, erreichen wir mitten in der Natur das reaktivierte Dorf Montgarri mit seiner Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert und legen eine Rast an diesem malerischen Plätzchen ein.

Am späten Mittag erreichen wir Vielha, die Hauptstadt des Vald’Aran, wo wir uns ein wenig stärken und unsere Vorräte auffüllen können. Wenig später verlassen wir Katalonien und erreichen im Aragón bei Castarné unseren nächsten Campingplatz.


Montag, 10.10.16
(ca. 150 km, ca. 7 Stunden)

Heute ist unser „Expeditionstag“: Wir kennen unseren Startpunkt und wir wissen, dass wir rechtzeitig zum Aufbau unseres Camps auf einem Mandelacker und einem typisch spanischen Abendessen ankommen wollen.

100_7601Eine für diesen Tag bisher genutzte, rund 13 Kilometer lange Piste hat einen kleinen Schönheitsfehler: Ein massives Tor am Pistenende, das uns  nur durch zufällig anwesende Jäger geöffnet werden konnte.

Also werden wir – statt auf den Zufall zu setzen – bei dieser Tour gemeinsam eine neue Passage suchen, die uns zu unserem Ziel führt.

Am Embalse de Mediano, in dem man selbst bei gutem Füllstand noch die Spitze eines Kirchturms sehen kann, legen wir bei gutem Wetter unsere Mittagspause ein und relaxen, bevor wir uns auf den weiteren Weg machen.


Dienstag, 11.10.16
(ca. 260 km, ca. 8 Stunden)

Nach dem spanischen Frühstück in der Bar starten wir auf die nächste Etappe. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel liegt ein in die Felsen gebautes Kloster, das wir besichtigen werden.

100_7643Das Kloster San Juan de la Peña aus dem 11. Jahrhundert, in dem unter anderem die aragonesischen Könige begraben sind, liegt südwestlich der Pilgerstadt Jaca und gilt als die bedeutendste Klosteranlage des Aragón.

Nach dem Besuch des Felsenklosters führt uns unsere Route an den Yesa-Strausee, an dem wir unser wildes Lager aufschlagen und den Tourtag am Lagerfeuer ausklingen lassen.


Mittwoch, 12.10.16
(ca. 430 bis ca. 480 km, ca. 11 Stunden)

Unsere Route führt uns heute aus dem Aragón heraus nach Navarra in die streng geschützte wüstenartige und teils bizarre Landschaft des Naturparks „Bardenas Reales“.

Auf dem Weg in die „Bardenas Reales“ legen wir noch einen Besichtigungsstop am Monasterio de la Oliva ein und nutzen bei Bedarf das nahe gelegene Dorf, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen.

D201510131509ie „Bardenas Reales“ sind das Entstehungsgebiet des Ebro und ihre wüstenartige, teils bizarre Landschaft ist heute streng geschützt. Die Durchquerung dieses einzigartigen Gebiets ist nur auf den von der Naturparkverwaltung ausdrücklich markierten Wegen erlaubt; Abstecher in die Wüstenlandschaft sind nur zu Fuß möglich.

Von den Bardenas Reales aus starten wir über die Autobahn und Schnellstrasse die Verbindungsetappe an die spanische Nordküste.

Sofern wir am nächsten Tag das Guggenheim-Museum besuchen wollen, fahren wir zu unserem Campingplatz nahe Bilbao (ca. 430 km). Ist der Guggenheim-Besuch nicht vorgesehen, fahren wir weiter bis in das Städtchen Ajo (Knoblauch), in dem wir am Abend in einem örtlichen Lokal Meeresfrüchte geniessen (ca. 480 km).


Donnerstag, 13.10.16
(ca. 190 km, ca. 8 Stunden)

Da es am Abend möglicherweise etwas später als üblich geworden ist, lassen wir den heutigen Tag gern gemütlich angehen. Entlang der Küste steuern wir unser letztes Camp am Meer an.

Biopark Carbárceno

Biopark Carbárceno

Auf unserer Route für diesen Tag liegt wieder ein optionales Ziel: Der Biopark Cabárceno, der sich auf 750 Hektar Fläche erstreckt und dessen 20 Kilometer langes Wegenetz durch die Areale von etwa 100 Tierarten aus allen Kontinenten führt.

Prähistorische Höhlenkunst in den Höhlen von Altamira

Prähistorische Höhlenkunst in den Höhlen von Altamira

Auf dem weiteren Weg besuchen wir die sehenswerte historische Kleinstadt Santillana del Mar.

Nur etwa 2 Kilometer davon entfernt liegen die Höhlen von Altamira, deren Malereien etwa 14.000 Jahre alt sind und Weltkulturerbe sind.


Freitag, 14.10.16
(ca. 180 km, ca. 8 Stunden)

V100_7794on der Küste aus geht es heute wieder in die Berge. Unser Tagesprogramm führt uns in die Picos de Europa und der höchste Punkt unsere Route liegt bei fast 1.600 Metern.

Auf dem Weg in die Berge durchfahren wir eine Höhle, die auf jeden Fall einen Abstecher vom kürzesten Weg wert ist.

201510151704Unser nächster Wegpunkt ist der Lago de Enol, der sich auf knapp unter 1.100 Metern Höhe bei gutem Wetter als Fotopunkt und idealer Picknickplatz anbietet.

Bei der weiteren Durchquerung der Picos führt uns ein ausgedehnter und spannender Pass zu unserem Tagesziel an der Fuente Dé,  an der wir auf dem kleinen, aber eindrucksvollen Campingplatz übernachten.


Samstag, 15.10.16
(ca. 200 km, ca. 6 Stunden)

Der letzte Tourtag führt uns wieder in Richtung Südosten. Unser Tagesziel ist die Stadt Burgos, von der aus Autobahnen in alle vier Himmelsrichtungen abgehen und die sich damit als Ausgangspunkt für die Heimreise anbietet.

100_7905Die geplante Route für diesen Tag führt überwiegend über Strassen und kann nach Absprache noch verändert oder variiert werden.

Optional besteht auch die Möglichkeit, die Brennerei „Sierra del Oso“ zu besuchen und die eine oder andere Orujo-Spezialität zu verkosten.

In Burgos steuern wir unseren letzten Campingplatz der Reise an und nutzen die zeitige Ankunft dort für die Vorbereitung der Rückreise am folgenden Tag.


Preise/Leistungen:

  • 1.490,00 € pro Person, Einzelfahrer 1.880,00 €
  • inkl. Eintritte, Genehmigungen, Campings, mind. 2 Essen etc.
  • maximal 3 Teilnehmerfahrzeuge

Anmeldung:

LogoAO

Adventure Offroad – Robby Fuchs
R.-Blum-Str.11,  07545 Gera
+49(0)3 65 -3 73 25 und +49(0)1 60 – 90 91 92 23

info@adventure-offroad.de