Transiberica – Nordroute

Transiberica NordrouteCamptour

Die „Nordroute“ ist Teil 1 der jährlich im Herbst stattfindenden Spanienrundreise „Transiberica“ von Adventure Offroad und kann unabhängig von der ganzjährig befahrbaren „Südroute“ gebucht werden.

Die Highlights dieser Camptour sind Offroad-Klassiker wie die Pyrenäen, die Bardenas Reales und die Picos de Europa, die durch die Route miteinander verbunden werden.

Auf den Wegen zu den Klassikern bleiben Kultur und Geschichte nicht auf der Strecke: Der Besuch des Dali-Museums in der katalanischen Stadt Figueres zählt ebenso zu den Höhepunkten der Reise wie eine Stippvisite im Zwergstaat Andorra, das malerische Vall d’Aran, das Felsenkloster San Juan de la Peña nahe der Pilgerstadt Jaca, der Jakobsweg und der optionale Besuch des Guggenheim-Museums in der Küstenstadt Bilbao. 

Routenbeschreibung

Unsere Reise beginnt mit dem Treffen auf einem einfachen, aber auch einfach zu findenden Campingplatz zwischen der französisch-spanischen Grenze und Figueres.

Teatro Museo Salvador Dalí

Das „Regentaxi“ im Innenhof des Teatre Museo Salvador Dalí

Hier besteht die Möglichkeit, bereits am Samstag anzukommen und sich ein wenig von der Anreise zu erholen, bevor am Sonntagmittag mit dem Besuch des Teatro Museo Salvador Dalí das offizielle Programm beginnt.

Das von Salvador Dalí und der Stadt Figueres aus den Ruinen des alten Stadttheaters aufgebaute Museum wurde 1974 eröffnet und zählt zu den meist besuchten Museen Spaniens.

Im Anschluss an den Dalí-Besuch besteht die Möglichkeit, die alte Handelsstadt Figueres auf eigene Faust zu erkunden oder einen Abstecher an die rund 20 Kilometer entfernte Bucht von Roses zu machen.

1. Tourtag
(ca. 160 km, 8 Stunden)

Der erste echte Tourtag führt uns aus dem Hinterland der Küste in die Pyrenäen, nach Ribes de Freser. 

Nordroute 011

Die französische Gemeindepiste

Auf der Route liegt ein Abstecher ins benachbarte Frankreich, wo eine kurze, aber anspruchsvolle gemeindliche Offroadpiste auf uns wartet, die Geschick, Geduld und gegenseitiges Helfen erfordert.

Nachdem die erste gemeinsame Aufgabe gemeistert ist, legen wir an der französisch-spanischen Grenze eine Picknick-Pause ein und machen uns dann auf den staubigen Weg zum Campingplatz Vall de Ribes, auf dem wir übernachten werden.

2. Tourtag
(ca. 170 km, 9 Stunden)

Heute führt uns die Route weiter durch die Pyrenäen. Je nach Wetter und Tagesverlauf errichten wir heute unser Camp auf luftig frischen 2.600 Metern mit Panoramablick auf das Fürstentum Andorra.

Aufstieg zum Pic Negre

Aufstieg zum Pic Negre

Der Weg auf den höchsten befahrbaren Gipfel der Region führt uns über kleine Strassen und Pisten durch Naturparks.

Am späten Vormittag legen wir in der hübschen Kleinstadt Puigcerda eine Kaffee- um Bummelpause ein, bevor wir durch das nordöstliche iberische Outback über die grüne Grenze die EU verlassen und das Territorium von Andorra erreichen. Dort führt uns dann eine teilweise steil aufsteigende Piste zu unserem ersten „wilden“ Camp.

3. Tourtag
(ca. 100 km, 9 Stunden)

Der dritte Tag ist eine bunte Mischung aus Offroad, Shopping, Sightseeing und Spass. Weit kommen wir heute nicht, aber es gibt für fast jeden Geschmack einen Programmpunkt.

Refugi del Ras de Conques

Refugi del Ras de Conques

Der Abstieg vom Pic Negre führt uns über das Plateau La Rabassa in das Zentrum von Andorra la Vella. Hier kann nach Herzenslust „steuerbegünstigt“ eingekauft und getankt werden. Je nach Lust und Laune nutzen die Teilnehmer den 2- bis 3-stündigen Aufenthalt für eine kleine Shoppingtour durch die bunten Läden namhafter Marken, für eine Erkundung der kleinen Altstadt, eines der zahlreichen Museen oder zum Besuch des Tobotronc, der weltweit längsten Allwetterrodelbahn.

Nach dem  abwechselungsreichen Tag entfliehen wir dem Trubel wieder in Richtung Wald und Berge, verlassen Andorra über einen der zahlreichen alten, aber noch immer genutzten Schmugglerwege und campieren wieder rustikal am Refugi del Ras de Conques.

4. Tourtag
(ca. 130 km, 8 Stunden)

Heute durchqueren wir die Pyrenäen weiter in Richtung Norden und steuern auf  den Nationalpark Aigüestortes i Estany zu. Ausgedehnten Pisten durch die faszinierende Landschaft und Natur dominieren heute unsere Route.

2013-11 Spanienrundreise 1 077

Burro Català, das katalanische Wappentier

Auf dem Weg zu unserem letzten katalanischen Tagesziel besuchen wir unter anderem das Städtchen Sort (Glück), das seinem Namen durch die aussergewöhnlich hohe Zahl von Hauptgewinnen unter den in der Verkaufsstelle La Bruixa d’Or (Die Goldhexe) verkauften Losen der spanischen Weihnachtslotterie alle Ehre macht.

Von dem auf etwa 680 Metern Höhe liegenden Städtchen steigen wir dann auf unserem weiteren Weg wieder in die Bergregionen auf und erreichen auf 2.283 Metern den höchsten Punkt des Tages. Rund 1.300 Meter tiefer liegt dann der Campingplatz von La Guigueta d’Aneu, auf dem wir unser Camp errichten.

5. Tourtag
(ca. 130 km, 8 Stunden)

Bevor wir an diesem fünften Reisetag Katalonien verlassen, um im Aragón zu übernachten, durchqueren wir das malerische Val d’Aran, das sprachlich, kulturell und wirtschaftlich eng mit der benachbarten französischen Gascogne verbunden ist und innerhalb Spaniens und Kataloniens einen Sonderstatus hat.

2013-11 Spanienrundreise 1 087

Montgarri, Val d’Aran

Über teilweise enge Strassen erreichen wir den Einstieg in das Arantal. Auf der Piste, die fast parallel zum Fluss La Noguera Pallaresa und zur Grenze zu Frankreich verläuft erreichen wir mitten in der Natur das reaktivierte Dorf Montgarri mit seiner Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert. Daran kann man nicht einfach so vorbeifahren…

Nach einer Rast an diesem malerischen Plätzchen erreichen wir am späten Mittag Vielha, die Hauptstadt des Vald’Aran.

Wir statten dem Zentrum einen Besuch ab, wo wir uns ein wenig stärken und unsere Vorräte auffüllen können. Wenig später verlassen wir Katalonien und erreichen im Aragón bei Castarné unseren nächsten Campingplatz.

6. Tourtag
(ca. 150 km, 7 Stunden)

Der heutige Tourtag ist unser „Expeditionstag“. Wir kennen unseren Startpunkt und wir wissen, dass wir rechtzeitig zum Aufbau unseres Camps auf einem Mandelacker in dem Dorf Colungo ankommen wollen. Dort erwartet uns am Abend im Dorfgasthaus ein typisch spanisches Abendessen.

Eine für diesen Tag bisher genutzte, fast perfekte rund 13 Kilometer lange Offroad-Passage hat einen kleinen Schönheitsfehler: Ein massives Tor am Pistenende, das uns bei der letzten Tour nur durch zufällig anwesende Jäger geöffnet werden konnte.

Rast am Embalse de Mediano

Rast am Embalse de Mediano

Also werden wir – statt auf den Zufall zu setzen – bei dieser Tour gemeinsam eine neue Passage suchen, die uns zu unserem Ziel führt.

Am Embalse de Mediano, in dem man selbst bei gutem Füllstand noch die Spitze des Kirchturms des alten Dorfes Mediano sehen kann, legen wir bei gutem Wetter unsere Mittagspause ein und relaxen ein wenig bevor wir uns auf die letzte Etappe des Tages nach Colungo machen.

7. Tourtag
(ca. 260 km, 8 Stunden)

Der siebte Tourtag startet nach dem spanischen Frühstück in der Bar. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel, einem Stausee, an dem wir „wild“ campen werden, liegt wieder eine interessante Klosteranlage, die wir besichtigen.

Das Kloster San Juan de la Peña liegt südwestlich der Pilgerstadt Jaca und gilt als die bedeutendste Klosteranlage des Aragón.

Embalse de Yesa

Embalse de Yesa

In dem Felsenkloster aus dem 11. Jahrhundert sind unter anderem die aragonesischen Könige begraben.

Nach dem Besuch des Felsenklosters führt uns unsere Route an den Yesa-Strausee. Dort schlagen wir unser Lager auf und haben am Seeufer die Gelegenheit, bei einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer die erste Reisewoche ausklingen zu lassen.

8. Tourtag
(ca. 230 km, 7 Stunden bis Pamplona / ca. 430 km, 11 Stunden bis Bilbao)

Die zweite Tourwoche führt uns aus dem Aragón heraus nach Navarra in den Naturpark „Bardenas Reales“.

Auf dem Weg in die „Bardenas Reales“ legen wir noch einen Besichtigungsstop am Monasterio de la Oliva ein und nutzen bei Bedarf das nahe gelegene Dorf, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen.

Naturpark "Bardenas Reales"

Naturpark „Bardenas Reales“

Die „Bardenas Reales“ sind das Entstehungsgebiet des Ebro und ihre wüstenartige, teils bizarre Landschaft ist heute streng geschützt. Die Durchquerung dieses einzigartigen Gebiets ist nur auf zwei von der Naturparkverwaltung Durchfahrtrouten auf ausdrücklich markierten Wegen erlaubt; Abstecher in die Wüstenlandschaft sind nur nicht motorisiert möglich.

Sofern wir (optional) dem Guggenheim-Museum in Bilbao auf unserer Reise noch einen Besuch abstatten wollen, setzen wir unsere Reise nach der Durchquerung der Bardenas Reales dann auf Autobahnen und Nationalstrassen fort, um dann nach ca. 280 km östlich von Bilbao im Baskenland am Meer zu übernachten.

Wenn Guggenheim und Bilbao nicht auf unserem Reiseplan stehen, dann suchen wir uns entweder hier in der Region oder nahe Pamplona ein Plätzchen für unser Camp und verbringen die Nacht noch einmal im Landesinneren.

9. Tourtag
(ca. 200 km, 7 Stunden ab Pamplona / ca. 120 km, 3 Stunden ab Bilbao)

Am neuten Tourtag führt uns unsere Route an die spanische Nordküste. Unser Tagesziel ist das Städtchen Ajo (Knoblauch), in dem wir am Abend ein gemeinsames Meeresfrüchteessen in einem örtlichen Lokal geniessen wollen.

Wenn wir uns entschieden haben, das Guggenheim-Museum in Bilbao zu besuchen, steigen wir vom Offroader in die Metro um und fahren vom Campingplatz aus „öffentlich“ in die Stadt. Nach dem Museums- und Stadtbesuch liegt dann noch eine Minietappe von etwa 120 Kilometern bis zum Campingplatz in Ajo vor uns.

Meeresfrüchteessen in Ajo

Meeresfrüchteessen in Ajo

Sofern wir an den Bardenas Reales oder bei Pamplona campiert haben, steht heute „Expedition“ auf dem Plan. Wir folgen dabei einer groben Route, die uns durch Navarra und das Baskenland nach Ajo in Kantabrien führt und suchen uns mit Hilfe konventioneller und moderner Technik unseren möglichst asphaltfreien Weg.

Nach der Ankunft auf dem Campingplatz in Meernähe richten wir uns dort ein und starten dann zum gemeinsamen Meersfrüchteessen, das gegen 21.00 Uhr beginnt.

10. Tourtag
(ca. 150 – 170 km, 5 – 7 Stunden)

Da es am Abend möglicherweise etwas später als üblich geworden ist, lassen wir den heutigen Tag gern gemütlich angehen. Westwärts entlang der Küste und mit vielleicht noch einem Abestecher in die Küstengebirge steuern wir bei Barro in Asturien unser letztes Camp am Meer an.

Biopark Carbárceno

Biopark Carbárceno

Auf unserer Route für diesen Tag liegt wieder ein optionales Ziel. Wenn gewünscht, besteht die Möglichkeit, den Biopark Cabárceno zu besuchen, der sich auf 750 Hektar Fläche erstreckt und über ein 20 Kilometer langen Wegenetz durch die Areale von etwa 100 Tierarten aus allen Kontinenten verfügt.

Prähistorische Höhlenkunst in den Höhlen von Altamira

Prähistorische Höhlenkunst in den Höhlen von Altamira

Auf dem weiteren Weg besuchen wir die sehenswerte historische Kleinstadt Santillana del Mar.

Nur etwa 2 Kilometer davon entfernt liegen die Höhlen von Altamira, deren Malereien etwa 14.000 Jahre alt sind und Weltkulturerbe sind.

11. Tourtag
(ca. 200 km, 8 Stunden)

Von der Küste aus geht es heute noch einmal in die Berge. Unser Tagesprogramm führt uns in die Picos de Europa und der höchste Punkt unsere Route liegt bei fast 1.600 Metern. Unser Tagesziel nach noch einmal faszinierenden Gebirgslandschaften ist Fuente Dé in Cantabrien.

Höhlendurchfahrt

Höhlendurchfahrt

Auf dem Weg in die Berge durchfahren wir eine Höhle, die auf jeden Fall einen Abstecher vom kürzesten Weg wert ist.

Unser nächster Wegpunkt ist der Lago de Enol, der sich auf knapp unter 1.100 Metern Höhe bei gutem Wetter als Fotopunkt und idealer Picknickplatz anbietet.

Auf unserer weiteren Strecke nehmen wir noch Abstecher zu sehenswerten Punkten vor, die sich in für die Picos typischen „Sackgassen“ befinden, bevor wir offroad über einen interessanten Pass den letzten Höhenzug vor unserem Tagesziel überqueren.

12. Tourtag
(ca. 190 km, 4 Stunden)

Der letzte Tourtag führt uns wieder in Richtung Südosten. Unser Tagesziel ist die Stadt Burgos, von der aus Autobahnen in alle vier Himmelsrichtungen abgehen und die sich damit als Ausgangspunkt für die Heimreise oder als Treffpunkt für die Mitreisenden der Südroute anbietet.

sierradelosoDie geplante Route für diesen Tag führt überwiegend über Strassen und kann nach Absprache noch verändert oder variiert werden. Optional besteht auch die Möglichkeit, die Brennerei „Sierra del Oso“ zu besuchen und die eine oder andere Orujo-Spezialität zu verkosten.

In Burgos steuern wir unseren letzten Campingplatz an und nutzen die zeitige Ankunft dort für die Vorbereitung der Rückreise am folgenden Tag.


Termine 2016:

  • 05. bis 19.06.2016
  • 01. bis 15.10.2015
  • oder nach individueller Vereinbarung

Preise/Leistungen:

  • 1.490,00 € pro Person, Einzelfahrer 1.880,00 €
  • inkl. Eintritte, Genehmigungen, Campings, mind. 2 Essen etc.
  • maximal 3 Teilnehmerfahrzeuge

Infos anfordern! Buchungsschluss 2 Monate vorab.

Anmeldung:

 

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Adventure Offroad
Robby Fuchs
R.-Blum-Str.11,  07545 Gera
+49(0)3 65 – 3 73 25
+49(0)1 60 – 90 91 92 23

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