• Pyrenäen / Andorra

Stationäre Unterkunft (Hotel)

**** Abba Xalet Suites Hotel

Die Pyrenäen gehören zu den beliebtesten Zielen von Geländewagenreisenden in Europa. 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, diese abwechselungsreiche und spannende Region im Rahmen von 6 verschiedenen Tagestouren zu „erfahren“ und dabei deren Natur und Kultur zu erleben…

Ausgangspunkt für unsere Touren ist das „Abba Xalet Suites Hotel“ in Andorra, in dem wir uns für die Tourwoche einquartieren. Von dem ruhig gelegenen 4-Sterne-Hotel starten wir nach dem Frühstücksbuffet auf die verschiedenen Tagestouren, die uns unter anderem auf den Pic Negre (2.638 m), in die Stadt Sort (Glück), das 2.000 Meter hoch gelegene Wintersportgebiet um Port del Comte sowie in verschiedene Sierras und kleine Pyrenäenorte führen.

Tagestouren

Die Tagestouren umfassen in der Regel 100 bis 150 Kilometer und verlaufen überwiegend abseits befestigter Strassen. Je nach Tourverlauf erreichen wir unser Hotel zwischen 18 und 20 Uhr.
Wir haben für unsere Reisewoche verschiedene Tagestouren, die je nach Jahreszeit und Wetterlage sowie nach der Offroad-Erfahrung der Teilnehmer ausgewählt werden.
Es gibt insofern keinen vorab festgelegten festen Tourplan, da wir meist am Vorabend oder zu Tagesbeginn entscheiden, welche der Touren wir an diesem Tag fahren.

Nachstehend ist eine Auswahl unserer Tagestouren näher beschrieben. Der jeweilige Tourverlauf liegt zwar weitgehend fest, kann aber flexibel gestaltet und variiert werden.


Schmugglertour Nord
(ca. 120 km, 8 Stunden)

Die Schmugglertour Nord folgt einem alten Schmugglerpfad, über den noch heute Luxusartikel, Schnapps, Tabak und mehr von Andorra nach Spanien geschmuggelt werden.

Polizeikontrolle im spanischen "Outback"

Polizeikontrolle im spanischen „Outback“

Über den Wintersportort Pol erreichen wir auf fast 2.300 Metern die Grenze zwischen Andorra und Spanien.

Auf unbefestigten, sich wieder ins Tal windenden Wegen erreichen wir ein vermeintlich verlassenes Dorf, in dem junge Leute mutig eine Bar eröffnet haben.
Wenn die kleine Bar geöffnet ist, legen wir dort ein gemütliches Kaffeepäuschen ein.

Auf dem Rückweg in die Zivilisation passieren wir weitere kleine scheinbar verlassene Bergdörfer und „schleichen“ uns gegen Abend über einen anderen Schmugglerpfad nach Andorra zurück.


Schmugglertour Süd
(ca. 140 km, 8 Stunden)

Auch die Schmugglertour Süd folgt einem alten, noch heute genutzten Schmugglerpfad, auf dem nicht nur nachts, sondern auch tagsüber Contrabandistas unterwegs sind.

Schmugglerpfad nach Südwesten

Schmugglerpfad nach Südwesten

Von Sant Julià de Lòria aus steigen wir zunächst über eine nicht asphaltierte, aber offizielle Strasse an die Aussengrenze des Fürstentums auf und erreichen hinter der grünen Grenze das katalanische Dorf Civis.

Von dort aus setzen wir unseren Weg über schmale Bergstrassen bis zu einem Refugi fort, bei dem wir heute die Mittagspause einlegen.

Auf fast wieder 2.000 m passieren wir eine asphaltfreie, aber staubige „Waldautobahn“  auf dem Bergrücken. Mitten in der ungestörten Berg- und Waldlandschaft kommen wir zu einer kleinen Kapelle, an der wir vor unserer Rückkehr nach Andorra gern noch eine Pause einlegen.


Pic Negre-Tour
(ca. 100 km, 8 Stunden)

Die Pic Negre-Tour führt auf einen der höchsten befahrbaren Punkte über Andorra und bietet gleichzeitig die Gelegenheit, die längste Allwetter-Rodelbahn der Welt zu besuchen.

Pic Negre (2.600 m)

Pic Negre (2.600 m)

Über das Freizeitgebiet „La Rabassà“, in dem sich auch die 3,6 Kilometer lange Rodelbahn „Tobotronc“ befindet, steigen wir von Andorra aus auf rund 2.600 Meter auf.
Je nach Wetter und Tagesverlauf legen  wir in luftig-frischer Höhe ein Picknick mit herrlichem Panoramablick auf das Fürstentum Andorra und Catalunya ein.

Nach dem Abstieg kreuzen wir wieder die grüne Grenze – diesmal in süd-östlicher Richtung nach Spanien hinein.

Nach der Mittagspause in der Dorfkneipe von Bescaran nehmen wir wieder Kurs auf Andorra, das wir nach Rückkehr auf die Strasse dann über den offiziellen Grenzübergang erreichen.


Coll de Jou-Tour
(ca. 220 km, 10 Stunden)

Die Tour zum Coll de Jou gehört zu den anstrengendsten Touren, die abschnittsweise abhängig vom Wetter auch fahrerisch anspruchsvoll sein kann.

Steinkopf

„Steinkopf“

Bei La Seu d’Urgell kreuzen wir den Olympiafluss Ríu Segre und starten mit einem Abstecher auf die Trainigsstrecke der olympischen Mountainbiker in den Offroad-Tag.

Auf unserem Weg Richtung Süden queren wir verschiedene Höhenzüge und erreichen am frühen Nachmittag das auf etwa 2.000 Metern gelegene Wintersportgebiet um Port del Comte, das wir auf offiziellen Wegen überqueren.

Nach dem Abstieg treten wir den Rückweg zu unserem Hotel in Andorra an, für den es zwei Routen zur Auswahl gibt: Eine einfache und eine anspruchsvolle. Meist entscheiden wir uns für die schnellere…


Go West-Tour
(ca. 175 km, 10 Stunden)

Die Go-West-Tour bringt uns von Andorra aus nach Westen durch die westlichen Pyrenäenausläufer in die Stadt Sort (katalanisch „Glück), die durch ihre überdurchschnittlichen Gewinne bei der Weihnachtslotterie berühmt geworden ist. 

Westwärts dem Glück (Sort) entgegen

Wir verlassen Andorra bei dieser Tour mal über den regulären Grenzübergang in Richtung La Seu d’Urgell.
Mit einem Süd-Westbogen umfahren wir zum Teil auf Strassen einen Höhenzug und passieren dabei die Kart-Bahn, auf der Fernando Alonso seine ersten Runden gedreht und Erfolge eingefahren hat.
Wenig später verlassen wir die Hauptstrasse und nehmen fast direkt Kurs auf das Städtchen Sort, das wir über enge Nebenstrassen und Pisten am späten Mittag erreichen.

Nach einer mehr oder weniger ausgedehnten Pause führt uns dann ein grosser Bogen in Richtung Nordosten wieder über Pisten und kleine Gebirgsstrassen nach Andorra zurück.


Wohin soll's gehen?

Wohin soll’s gehen?

Scout-Tour
(ca. ? km, ? Stunden)

Für die abenteurerlustige Entdecker und Technikfans besteht auch die Möglichkeit, mit Hilfe eines von mir bereitgestellten Navigattor Camel 8 eine neue Tour auszukundschaften.

Nachdem wir uns gemeinsam überlegt haben, wo wir hin wollen, programmieren wir die grobe Route in dem Offroad-Navi und schon kann es los gehen. An diesem Tag mache ich den „Besenwagen“ und die Reiseteilnehmer teilen sich den Scout-Job zum Beispiel im 2-stündlichen Wechsel.

Scout-Tage können lang werden...

Scout-Tage können lang werden…

Mit Hilfe der topografischen und Übersichtskarten, die auf dem Navigattor Camel 8 für unser Gebiet zur Verfügung stehen, entdecken wir an diesem Tag neue Wege, Routen und bestimmt auch neue Sehenswürdigkeiten und Ziele.

... und enden dann am Mitternachtsbuffet

… und enden dann am Mitternachtsbuffet

Erfahrungsgemäss bietet sich der vorletzte Reisetag zum Scouten an.

Durch die bereits gefahrenen Touren hat jeder die Region schon ein bischen besser kennen gelernt und zumindest eine grobe Orientierung gewonnen, die beim Scouten hilfreich sein kann.

Es ist kein Geheimnis, dass die eine oder andere Tour in meinem Fundus auch aus den Scouttouren hervorgegangen ist 🙂 .


Weitere Tagestouren

Die vorstehend beschriebenen Touren sind nur eine Auswahl der verschiedenen Tagestouren in der Region, die ich erkundet habe und schon mehrfach gefahren bin.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, nach Abstimmung in der Gruppe ganz konkrete Ziele wie das Val d’Aran, Barcelona, die Mittelmeerküste oder Carcasonne (F) zu besuchen, die in der regulären Tourwoche nicht vorgesehen sind.

Übernachtung "unter freiem Himmel"

Übernachtung „unter freiem Himmel“

Auch eine 2-Tages-Tour mit Übernachtung unter freiem Himmel lässt sich spontan organisieren, wenn die Gruppe das wünscht und die entsprechende Ausrüstung mitgebracht wird.

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